Farbhinweise

Farbhinweise

Für die Produktion unserer Pflastersteinsysteme nutzen wir natürliche Rohstoffe wie Zement, Gesteinskörnungen und Wasser. Dadurch entstehen Farb- und Strukturchangierungen. Diese erhöhen den individuellen Wert Ihres Produktes und somit auch Ihrer Pflasterfläche. Durch mechanische Beanspruchung, Witterung und Betonalter wird Einfluss auf die Farbe und Struktur der Betonprodukte genommen. Dieser natürliche Verschleiß hebt die verwendeten Gesteinskörnungen in der Vorsatzschicht hervor. Diese positive Veränderung Ihrer Pflasterfläche lässt die Eigenfarbe und Oberflächenstruktur der verschiedenen Gesteinskörnungen in Erscheinung treten. 

Das hochwertige Material Basalt – entstanden infolge von vulkanischer Aktivität – wird durch anthrazit gefärbten Zementleim zusammengehalten und sukzessive freigelegt. Die Zuschlagkörner von Sand sind kleiner als die von Basalt. Wenn der eingefärbte Zementleim im Laufe der Zeit durch Witterung oder Verkehr abgetragen wird, bestimmen die dunklen Basaltkörner den Farbton und die Anmutung von Anthrazit wird bewahrt. Durch den hohen Basaltanteil reduziert sich die Farbintensität nur gering. In der Vorsatzschicht der Steinfarben Anthrazit und Negro haben die Zuschlagskörner > 1,6 mm einen Basalt-Anteil von mehr als 90 %. Die Optik und das Gesamtbild ihrer Pflasterfläche wird mittelfristig durch die Basaltkörner größer als 1,6 mm charakterisiert – dies hebt die Wertigkeit ihres Produktes an. 

Betonpflastersteine sind Produkte aus natürlichen Materialien und unterliegen produktionsbedingt geringen Farb- und Strukturschwankungen. Während der Nutzung gleichen sich Farbunterschiede durch Abwitterung und Beanspruchung erfahrungsgemäß wieder an. Nasse Pflastersteine erscheinen farbintensiver als trockene.

 

Farb- und Strukturabweichungen

Farb- und Strukturabweichungen sind aufgrund der Verwendung von natürlichen Rohstoffen (zum Beispiel Gesteinskörnungen, Zement, Wasser), die natürlichen Schwankungen unterliegen, nicht vermeidbar. Darüber hinaus haben Form, Größe, technisch unvermeidbare Schwankungen der Betonzusammensetzung, Witterung, Betonalter usw. Einfluss auf die Farbe und die Struktur der Betonprodukte. Aufgrund von Witterungseinflüssen verlieren eingefärbte, besonders dunkle Pflastersteine im Laufe der Zeit an Farbintensität. Dies gilt sowohl für nicht nachträglich bearbeitete Erzeugnisse, als auch für solche mit werksteinmäßig bearbeiteter Oberfläche (zum Beispiel gewaschener, gestrahlter oder gestockter Oberfläche). Insbesondere durch die werksteinmäßige Oberflächenbearbeitung wird die Natürlichkeit der verwendeten Gesteinskörnungen hervorgehoben. Farb- und Strukturabweichungen können daher bei Betonprodukten fertigungs- und rohstoffbedingt auftreten. Zufällige Unregelmäßigkeiten sind für die Technologie dieser Erzeugnisse charakteristisch; dies ist bei der Beurteilung des Gesamteindruckes des Gewerkes zu berücksichtigen.

Der optische Gesamteindruck des Gewerkes kann nur aus dem üblichen Betrachtungsabstand des Nutzers und unter gebrauchsüblichen Beleuchtungs- und sonstigen Randbedingungen beurteilt werden. Insofern stellen fertigungs- und rohstoffbedingte Farb- und Strukturabweichungen, je nach Einzelfallbetrachtung, in der Regel keinen Mangel dar. Die Bewitterung und die mechanische Beanspruchung führen bei Betonprodukten und daraus hergestellten Bauwerken, zum Beispiel Pflasterdecken und Plattenbelägen, zu einer Veränderung von Eigenfarbe und Oberflächenstruktur. Eventuell anfangs vorhandene Unterschiede gleichen sich im Laufe der Nutzung an. Wird die Wahl für ein Betonprodukt zum Beispiel anhand von Musterflächen oder Bauwerken getroffen, die bereits der Witterung und Nutzung ausgesetzt sind, ist zu berücksichtigen, dass gleichartige, neue Produkte diesen Einflüssen noch nicht ausgesetzt sind und Farb- und Strukturunterschiede zur ürsprünglichen Musterfläche bzw. zum ursprünglichen Bauwerk aufweisen können. Dies gilt sinngemäß auch für Nachlieferungen.

Gebrauchsspuren

Der vorrangige Zweck einer Flächenbefestigung aus Betonprodukten ist ihre bestimmungsgemäße Nutzung. Insofern sind auf der betreffenden Flächenbefestigung sich einstellende Nutzungs- und Gebrauchspuren unvermeidbar. Dies können zum Beispiel Schleifspuren, Kratzer oder Schmutzeintrag sein. Bei Flächenbefestigungen, die der Nutzung durch Fahrzeuge dienen, sind zudem Reifenspuren durch Reifenabrieb nicht zu vermeiden. Sie sind auf hellen Flächenbelägen deutlicher zu erkennen als auf dunklen. Nutzungs- und Gebrauchsspuren stellen je nach Einzelfallbetrachtung in der Regel keinen Mangel der verwendeten Flächenbelagsprodukte dar.

Hitzeentwicklung

Berücksichtigen Sie bei der Auswahl Ihrer Betonprodukte und Pflastersteine, dass sich dunkle Farben bei Sonneneinstrahlung stärker erhitzen als helle Betonfarben.