Einbauempfehlung
Miscela

Simon Radtke

Leitung Vertrieb

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Anastasia Michel

Gebietsverkaufsleiterin Garten und Haus

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Veronika Fink

Beratung und Verkauf Garten und Haus

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Hendrik Hartmann

Beratung und Verkauf Garten und Haus

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Mit unserer Miscela haben Sie ein innovatives Produkt aus der Kombination zweier erprobter Werkstoffe erworben. Die einzigartige und revolutionäre Kombination einer keramischen Fliese auf einem starken Betonträger. Die Verlegung erfolgt in Anlehnung an die ZTV-Wegebau, ZTV Pflaster-StB, TL Pflaster-StB, das Merkblatt für Flächenbefestigungen mit Pflasterdecken und Plattenbelägen Teil 1 (ungebundene Ausführung) der Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV) sowie unseren Allgemeinen Geschäftsbedingungen.

Wenn Sie sich bereits in der Planungsphase befinden, dann sollten Sie sich über die Formgebung der Fläche, das Verlegemuster sowie das Rastermaß Ihrer Platte Gedanken machen. Beim späteren Verlegen reduzieren Sie so mühsame Schneidar- beiten. Wir empfehlen, die Ausführung grundsätzlich durch erfahrene Fachunternehmen erfolgen zu lassen. Falls Sie sich die Verlegung selbst zutrauen, zeigen wir Ihnen, wie Sie Ihre Flächen vorbereiten und Ihre Platten fachgerecht verlegen.

Diese Hinweise beziehen sich auf Platten in 4 cm Dicke, geeignet für die Nutzungska- tegorien N1* und N2 nach ZTV-Wegebau und auf die Frosteinwirkzone 1 nach RStO, Baugrund Frostempfindlichkeitsklasse F1 nach ZTV E-StB, bitte beachten Sie bei anderen Frosteinwirkzonen oder Frostempfindlichkeitsklassen die Mehrdicke bei dem frostsicheren Oberbau.

*N1 Begehbare, nicht mit Kfz befahrene Flächenbefestigungen außerhalb von Flächen des Straßenverkehrs (z. B. Terrassen, Gartenwege, Sitzplätze in Parkanlagen)

Lieferung

BestelLung

Sie wollen Ihr Wunschprodukt bei Ihrem Baustoffhändler bestellen? Berechnen Sie genau, was geliefert werden muss und berücksichtigen Sie eventuelle Schnittverluste. Treffen Sie mit Ihrem Händler und GaLa-Bauer Absprachen über die Zeit und den Ort der Lieferung. Stellen Sie sicher, dass am Abgabepunkt sowohl für den LKW als auch für die Produkte ausreichend Platz ist. Lassen Sie die Pakete auf einer harten und ebenen Oberfläche plazieren und stapeln Sie die Pakete nicht übereinander. Dies er- leichtert Ihnen später bei der Verlegung die Arbeit.

nachbestellung

Bitte beachten Sie: Wenn Sie eine Nachbestellung aufgeben besteht die Möglichkeit, dass Produkte aus einer anderen Charge oder mit einem anderen Produktionsdatum geliefert werden. In diesem Fall ist keine Reklamation möglich.

HANDLING DER PLATTEN

Bitte achten Sie darauf, dass die Platten beim Abnehmen von der Palette bzw. bei der Verlegung nicht zerkratzen und Kanten nicht beschädigt werden. Vermeiden Sie ein Zwischenhandling der Platten „über Eck“. Die Platten sind immer mit den Oberseiten zueinander zu lagern. Halten Sie die Oberfläche darüber hinaus möglichst frei von Sand oder anderem scharfkantigem Material.

KONTROLLE BEI ANLIEFERUNG

Bitte vergleichen Sie den Lieferschein mit Ihrer Bestellung, bevor Sie die Miscela Platten auspacken und verlegen. Prüfen Sie Format, Farbe, Oberflächenbearbeitung und Menge.

Angelieferte Terrassenplatten nach Augenschein und Farbnummer prüfen. Platten mit optischen Mängeln dürfen nicht verlegt werden. Beachten Sie vor der Verarbeitung die Farbnummer auf dem Produktionsetikett. Die große Zahl mit vorangestelltem Buchstaben gibt die Farbnummer an. Unterschiedliche Produktionsdaten (letzte Etikettzeile) mit gleicher Farbnummer oder einer Abweichung von ±1 passen farblich zusammen.

Falls die Produkte nicht direkt verarbeitet werden sollen und somit der Witterung ausgesetzt sind, empfiehlt es sich, diese mit einer Plane abzudecken, um Staunässe durch Regen innerhalb der Pakete zu vermeiden. Schonen Sie das Paket bis zur Verarbeitung so gut wie möglich.

HINWEIS PRODUKTIONSETIKETT

Die große Zahl mit voran- gesteltem Buchstaben gibt die Farbnummer an. Unterschiedliche Produktionsdaten (letzte Etikettzeile) mit gleicher Farbnummer oder einer Abweichung von ±1 passen farblich zusammen.

Einbau

Vorbereitung

Neben Ihren Miscela Platten benötigen Sie von Ihrem Baustoffhändler Material zur Vorbereitung der Fläche. In der Grafik Schichtaufbau sehen Sie den geeigneten Aufbau der verschiedenen Materialschichten vom Untergrund bis zu Ihrem Wunschstein mit passendem Fugenmaterial. Im Folgenden finden Sie eine Materialliste mit dem idealen Material für jede Schicht.

schichtmaterialstärkeMaterialKörnung
UntergrundbodenabhängigErdreichbodenabhängig
TragschichtbodenabhängigSchotter- o. Kiestragschicht0/32 mm / 0/45 mm / 0/22 mm
Pflasterbett3 – 5 cmHKS-Edelsplitt o. gleichwertig
(gewaschen)
0/5 – 0/8 mm
Flächenbelag4 cmMiscela Platte
RandeinfassungproduktabhängigEinfassung (Rasen-/Tiefborde),
unbewehrter Beton C12/15
FugenmaterialproduktabhängigQuarzsand, Splitt
Spezialmörtel (Herstellerangabe)
0,2 – 2,0 mm / 1/3 mm, 0,7 – 1,2 mm /
1,2 – 1,8 mm / 0,7 – 1,6 mm

Schritt für Schritt

Im folgenden werden wir Ihnen Schritt für Schritt zeigen, welche Arbeiten Sie vom Untergrund bis zu Ihrer fertigen Fläche durchzuführen haben. In der Phase der Vorbereitung werden Sie den Unterbau und den Oberbau erledigen, bevor Sie dann in der Verarbeitungsphase Ihre Miscela Platten verlegen.

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Der richtige Untergrund

Für die Verlegung benötigen Sie das sogenannte Planum, also einen verdichteten Untergrund. Das Planum sollte mindestens 27 – 30 cm unter der Pflasteroberkante liegen. Die Tiefe für die Frosteinwirkzone 1 ergibt sich aus der Beschaffenheit Ihres Bodens und der jeweiligen Nutzungskategorie sowie der Frosteinwirkzonen; Erläuterung am Anfang der Einbauempfehlung. Die passende Tiefe für den frostsicheren Oberbau entnehmen Sie bitte aus folgender Tabelle.

Um den Untergrund für das Planum vorzuüereiten, tragen Sie nicht tragfähige Bodenschichten wie Lehm oder Mutterboden bis zur gewünschten Tiefe ab, bis standfester Boden erreicht wird. Achten Sie beim Abtragen darauf, dass das Planum ein Gefälle mit Mindestneigung von 2,5% hat, bei wasserempfindlichen Böden 4%. Das Gefälle sollte möglichst von Gebäuden wegführen. Außerdem sollte das Planum eben, tragfähig, standfest und profilgerecht (Abweichungen von ± 2 cm) sein. Um den Untergrund zu verdichten, rütteln Sie diesen mit einer Rüttelplatte ab.

frostempfindlichkeitBodenbezeichnungN1
nicht frostempfindlichgrobkörnige Böden: Sande und Kiese27 cm
gering bis mittel frostempfindlichausgeprägt plastische Tone, organogene
Böden, (gemischtkörnige Böden)
30 cm
sehr frostempfindlichsonstige feinkörnige Böden: Tone und
Schluffe, gemischtkörnige Böden mit
hohem Feinkornanteil
30 cm
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Tragschicht errichten

Das in Schritt 1 erstellte Planum wird nun von Ihnen mit einer Tragschicht aufgefüllt. Die Tragschicht übernimmt die Verteilung der Belastung auf der Fläche. Für die Dauerhaftigkeit ist eine ordnungsgemäß eingebaute Tragschicht unerlässlich. Sie muss tragfähig, frostsicher, verformungsbeständig und ausreichend wasserdurchlässig sein.

Überwiegend werden Tragschichten aus ungebundenen Gesteinskörnungen, also wasser- durchlässige Schotter- und Kiestragschichten, hergestellt. Bei hoher Beanspruchung ist eine Schottertragschicht der Kiestragschicht vorzuziehen. Hierzu eignet sich am besten frostsicheres, kornabgestuftes Material wie Kies oder Schotter (Körnung 0/32 mm oder 0/45 mm). Bauen Sie dieses Mineralgemisch lagenweise ein und verdichten es mit einer Rüttelplatte (ca. 300 kg).

Bis zur Unterkante der Pflasterfläche sollten Sie 3 – 5 cm Platz für die Bettung in Schritt 3 lassen. Bitte beachten Sie zusätzlich die Informationen zu Randeinfassung.

ENTWÄSSERUNG –
2,5% GEFÄLLE

Planen Sie die Entwässerung und stecken Sie sich die Pflasterfläche ab. Um die Min- destneigung von 2,5% Gefälle zu gewähr- leisten, setzen Sie Markierungspflöcke an Höhen- und Eckpunkten außerhalb der zu pflasternden Fläche und spannen Sie Schnüre mit dem passenden Gefälle zur Orientierung.

RANDEINFASSUNG

Flächen brauchen grundsätzlich eine stabile Randeinfassung. Der Abstand der Randeinfassungen wird unter Beachtung der Verlegebreite durch Auslegen einzelner Reihen vor Beginn der Verlegearbeiten festgelegt. Wir empfehlen, das Rastermaß (= Stein + Fuge) durch Auslegen zu bestimmen und technisch bedingte Maßtoleranzen einzubeziehen. In nicht befahrenen Bereichen, wie Terrassen werden in der Regel Rasenborde genutzt. Setzen Sie die Randeinfassungen höhen- und fluchtgerecht auf ein Betonfundament und erstellen Sie eine Rückenstütze aus Beton. Bitte setzen Sie die Randsteine mit einer Fuge von 3 – 5 mm.

Heben Sei einen Graben aus, dieser sollte 8 cm Breiter als die Randeinfassung sein. Die Tiefe richtet sich nach Höhe des Randsteins und des Pflasters. Der Graben sollte eine entsprechend tiefe Frostschutzschicht (0/32 mm) und das bei Klasse N1 8 cm hohe Fundament (begehbar Beton C16/20, befahrbar Beton C20/25) fassen können. Zum Gießen des Fundamentes benötigen Sie eine Schalung aus Brettern. Verdichten Sie den Beton dabei stets mit einem schweren Gegenstand.

Das Betonfundament sollte mindestens 8 cm (+ 2 cm bei N2) hoch sein und bis zur Unterkante des Randsteins reichen. Das Fundament sollte es 8 cm (+ 2 cm bei N2) breiter sein als die Randeinfassung selbst. Setzen Sie den Randstein auf das Fundament aus erdfeuchtem steifen Beton und bringen ihn mit einem Gummihammer auf die gewünschte Höhe. Anschließend betonieren Sie seitlich das untere Drittel des Randsteins ein und die Außenseite wird in Form eines Dreiecks nach unten zu einer Rückenstütze abgeflacht.

randplatten nach wunsch

Ihnen gefällt die Optik von einfachen Randsteinen zu Ihren Miscela Platten nicht? Dann können Sie auf Wunsch, als Sonderanfertigung, auch Randplatten mit keramischer Oberfläche erhalten. Wir fertigen Ihnen diese außergewöhnlichen Randplatten mit Ihrerer Wunsch-Keramik-Oberfläche und gleichzeitig integriertem Fundament. So geben Sie Ihrem Objekt den besonderen Schliff – lassen Sie sich gerne beraten:
verkauf@kortmann-beton.de

OBERFLÄCHENWASSER
ABLEITEN

Zur richtigen Entwässerung das Gefälle vom Planumeinhalten. Planum und Trag- schicht müssen mit einem Mindestgefälle von 2,5% angelegt werden, damit später das Regenwasser abfließen kann.

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ein solider Untergrund

Die Bettung dient der gleichmäßigen Verlegung der Pflastersteine und wird auf der Trag- schicht verbaut. Führen Sie die Bettungs- und Ausgleichsschicht mit einem HKS-Edelsplitt (Körnung 0/5 – 0/8 mm) in gleichmäßiger Dicke von 3 – 5 cm höhen und profilgerecht aus. Um farbliche Beeinträchtigungen zu vermeiden, darf keinfärbendes Bettungsmaterial verwendet werden.

Um das Pflasterbett richtig anzulegen, legen Sie Abziehrohre (zwei Kanthölzer oder Stan- gen) im Abstand von ca. 2 – 3 m in die Bettung. Ziehen Sie eine Richtlatte über die Rohre hinweg, sodass das Bettungsmaterial gerade abgezogen ist. Füllen Sie Fehlstellen nach Entfernen der Rohre mit Material auf. Die abgezogene Bettung darf nicht mehr betreten werden.

FILTERSTABILITÄT
EINHALTEN

Das Bettungsmaterial muss filterstabil zum Tragschichtmaterial sein. Übereinan- der liegende Schichten sind filterstabil, wenn feinkörniges Material nicht in die Hohlräume der darunter liegenden Schicht wandern kann. Denken Sie an das Gefälle, welches Sie in der Tragschicht angelegt haben.

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die fachgerechte VERLEGUNG

Bei der Verlegung Ihrer Miscela Platten ist auf einige Dinge zu achten. Die Platten dürfen nur auf die in Schritt 3 vorbereitete Fläche verlegt werden und diese darf nicht gefroren sein. Achten Sie darauf, dass Sie die abgezogene Bettungsschicht nicht mehr betreten. Miscela Platten werden mittels eines Platten- und/oder Vakuumhebers verlegt.

Bitte achten Sie darauf, dass die Platten bei der Verlegung nicht zerkratzen und Kanten nicht beschädigt werden. Plattenheber dürfen nur am Betonkern benutzt werden, die keramische Oberfläche sollte möglichst geschont werden.

Achten Sie bei der Verlegung der ersten Reihe darauf, dass Sie diese in einem rechten Winkel zur Randeinfassung legen. In Schritt 1 haben Sie eine Schnur gespannt, mit dieser Technik kontrollieren Sie auch den fluchtgerechten Verlauf der Reihen in Längs- und Querrichtung. Achten Sie beim Verlegen darauf, dass die Achsen der Fugen einen gleichmäßigen Verlauf aufweisen.

Ihre Miscela ist im ausgewählten Verbund und mit ausreichenden Fugenbreiten (3 – 6 mm, abhängig vom Fugenmaterial) zu verlegen. Die Abstandhalter an den Platten geben nicht das Maß der Fugenbreite vor, die Pressverlegung ist zu vermeiden. Die Miscela Platte mittels eines Platten- und/oder Vakuumhebers fluchtgerecht und oberflächenbündig verlegen.

Die Miscela Platten mit einem nicht abfärbenden, transparenten Gummihammer (um Gummiabrieb zu vermeiden) leicht anklopfen, sodass sie vollflächig im Splittbett trag- fähig, ohne kippeln, aufliegen. Bitte beachten Sie bei der Verlegung zusätzlichdie Punkte Farbverteilung, Passstücke und Auswahl des Verlegemusters.

Farbverteilung

Für eine homogene Farbverteilung bitte die Platten aus mehreren (mindestens drei) Pake- ten entnehmen. So erreichen Sie ein harmonisches Farbspiel und natürliches Aussehen, zusätzlich vermeiden Sie unerwünschte Farbkonzentrationen. Zusätzlich empfehlen wir, die Platten vereinzelt um 180° zu drehen, um eine Streifenbildung zu vermeiden. Je mehr Sie die Platten mischen und tauschen, desto harmonischer wirkt die Fläche.

passstücke

Bei seitlichen Anschlüssen lässt sich oft die Herstellung von Passstücken nicht vermeiden. Notwendige Schnitte der Passplatte sind immer nass mit einer Diamantscheibe auszu- führen. Sollten Sie bspw. am Rand Ihrer Terrasse nicht mit dem Standardmaß zurecht- kommen, können die Platten geschnitten werden. Achten Sie auf die Verwendung eines geeigneten Schneidblattes, Miscela Platten nur nass sowie mit geschlossener Diamant- scheibe schneiden. Schneiden Sie Platten immer neben der verlegten Fläche um Verschmutzungen durch Schneidstaub zu vermeiden. Entfernen Sie den entstehenden Schneidstaub sofort mit sauberem Wasser und einer Bürste.

AUSWAHL DES VERLEGEMUSTERS

Unsere Miscela Platten bieten zahlreiche Möglichkeiten der Verlegung. Eine Auswahl der Verlegemuster finden Sie hier.

Miscela Platten können produktionsbedingt eine (zulässige) kleine Krümmung aufweisen. Aufgrund des Längen-/Seitenverhältnisses kann sich das bei Längsformaten am deutlichsten auswirken. Dies ist bei einer Platte von 120 x 30 bzw. 120 x 60 cm am deutlichsten sichtbar. Wir raten daher davon ab, dieses Format im sogenannten Halbverband zu verarbeiten, da sonst die Mitte (höchster Punkt) und das Ende (niedrigster Punkt) zweier Platten direkt nebeneinander liegen.

Nutzen Sie hier mindestens den Drittelverband (Versatz von 40 und 80 cm), lieber einen Viertelverband (Versatz von 30, 60 und 90 cm). Zusätzlich haben Sie die Möglichkeit, die Miscela mit einer Kreuzfuge zu verlegen. Bei der Verlegung ohne Versatz fällt die minimale Krümmung am wenigsten auf. Beide Verlegemuster ergeben ein gleichmäßiges Ganzes und einen schönen Look.

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VERFUGEN der Platten

Das Verfugen sichert die Lage der Steine, ein vollständiger Fugenschluss ist sicherzustellen. Zum Verfugen stehen Ihnen zwei Varianten zur Auswahl, Sie können die Fläche mit ungebundenem Fugenmaterial oder gebundenem Spezialmörtel füllen.

Variante 1 – ungebundene Fugenfüllung

Das Einbringen des Fugenmaterials durch Einfegen und/oder Einschlämmen ist hier zu empfehlen. Zur Vermeidung von Kantenabplatzungen ist eine Fugenbreite von 3 – 5 mm einzuhalten, sofern Sie die Verfugung mit ungebundenem Fugenfüllstoff, z. B. gewaschenem, trockenem Quarzsand Körnung 0/2 – 2/0 mm oder einer Körnung 1/3 mm ohne Feinstoffe, ausführen möchten.

Die minimale Fugenbreite von 3 mm stellt sicher, dass eine vollflächige Fugenfüllung möglich ist. Die Wahl des richtigen Fugenmaterials stimmen Sie bitte mit Ihrem Baustoffhändler ab und nutzen dazu die Informationen im Punkt Fugmaterial. Auch hier muss das Fugenmaterial filterstabil zum Bettungsmaterial sein, genau wie das Bettungsmaterial zur Tragschicht.

Das Fugenmaterial wird trocken eingefegt, bringen Sie die Fugen bis zur Sättigung ein. Platten und Fugenmaterial müssen trocken sein, damit das Material die Fugen vollständig füllt und die Oberfläche nicht verschmutzt wird.

Variante 2 – gebundene Fugenfüllung

In Variante 2 nutzen Sie gebundenen Spezialmörtel, stimmen Sie die Wahl mit Ihrem Bau- stoffhändler ab. Halten Sie beim Verlegen eine Mindestfugenbreite von 5 – 6 mm ein, wenn Sie gebundenen Spezialmörtel verwenden. So stellen Sie eine dauerhafte Funktion sicher. Als Hilfsmittel empfehlen wir Ihnen stabile 6 mm Fugenkreuze, die Sie einfach von oben zwischen die Platten legen. Entfernen Sie diese vor der Verfugung wieder, so können Sie gegebenenfalls vorhandene, kleine Maßtoleranzen der Platten ausgeglichen. Beachten Sie die Verarbeitungsanleitung des Fugenmörtels.

FUGENMATERIAL – UNGEBUNDEN

Die im Fugenmaterial enthaltenen feinen, staubigen Anteile können in die Oberfläche von Platten eindringen und zu Verschmutzungen und Grauschleiern führen. Auf Fugenmateria- lien mit einem hohen Feinanteil ist daher zu verzichten, der Anteil sollte so gering wie möglich sein.

Wählen Sie ein Fugenmaterial, das farblich zu Ihrem Oberflächenbelag passt. Insbesondere dunkle Sande wie z. B. Basaltsande können auf hellen Oberflächen zu teilweise dauerhaf- ten und schwer zu entfernenden Verschmutzungen führen. Die Verfärbung durch Fugenmaterial lässt sich durch die Auswahl der Produktfarbe (möglichst helle oder nuancierte Plat- ten) und das passende Fugenmaterial vermindern. Testen Sie das Fugenmaterial im Vorfeld an einer nicht verlegten Platte. Können Sie Verfärbungen durch unmittelbares Nassreinigen mit einer harten Bürste nicht entfernen, sollten Sie ein anderes Fugenmaterial wählen und den Test wiederholen.

Schließen Sie die Fugen mit ungebundenem Material, zum Beispiel mit gewaschenem Brechsand oder unserer Hausmarke Fumako. Bitte achten Sie auch darauf, überschüssiges Fugenfüllmaterial unmittelbar nach der Verfugung von der Oberfläche zu entfernen.

FUGENSCHLUSS – UNVERDICHTET

Um einen vollflächigen Fugenschluss zu erreichen, sollten Sie abschließend noch einmal nachverfugen und überschüssiges Fugenmaterial wieder abkehren. Dieser Arbeitsgang ist eventuell zu wiederholen, wenn sich die Fugenfüllung durch Niederschlagswasser nach einiger Zeit verdichtet.

Ein abschließender Fugenschluss durch Einschlämmen erhöht die Widerstandsfähigkeit der Fugenfüllung und gibt der Pflasterdecke schon anfangs eine gute Stabilität.

FUMAKO Fugensplitt

Fumako ist ein hochwertiger Fugensplitt aus gebrochenem schwedischen Granit, der ohne weitere chemische Zusätze auskommt. Fugensplitt hat gegenüber Fugensand entscheidende Vorteile – er hemmt Unkrautbewuchs und Amei- senbefall.

Fumako
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abrütteln der Platten

Miscela Platten werden grundsätzlich nicht abgerüttelt, das Abrütteln mit einer Rüttelplatte ist verboten. Es besteht allerdings die Möglichkeit, einen Rollenrüttler bei der ungebundenen Einbauvariante zu verwenden.

Ein Rollenrüttler ist durch sein geringeres Gewicht für empfindliche Oberflächen, wie Kera- mik, geeignet. Das Abrütteln mit einem Rollenrüttler ist nach gründlicher Reinigung der Fläche möglich und stabilisiert die Fuge zusätzlich. Durch die Vibration wird die Platte in die Bettung gedrückt und bekommt dadurch mehr Halt.

Den Rüttler erst auf der Platte im Vollgasmodus starten. Rechtwinklige Platten erst in Längs- und dann in Querrichtung rütteln. Der Rüttler sollte 10 cm breiter als die längste Platte sein, das maximale Plattengewicht darf 110 kg/m2 nicht überschreiten.

HALT DURCH
ROLLENRÜTTLER

Das Abrütteln mit einem Plattenrüttler ist verboten. Die Nutzung eines Rollenrüttlers ist möglich, dieser schützt die empfindli- che Oberfläche der keramischen Platten und verhindert Kantenabplatzungen. Eine vollständige Reinigung vor dem Abrütteln ist vorgeschrieben.

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BAUABSCHLUSSREINIGUNG

Führen Sie unmittelbar nach Abschluss der Baumaßnahme eine gründliche Bauabschluss- reinigung durch. Somit vermeiden Sie dauerhafte Verschmutzungen oder durch Schmutz verursachte Oberflächenschäden.

Eine Reinigung der fertiggestellten Fläche ist unverzichtbar und sollte so früh wie möglich durchgeführt werden. Führen Sie eine Nassreinigung durch, reinigen Sie den Belag mit einer harten Bürste unter Zugabe von Wasser manuell oder maschinell.

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die richtige PFLEGE

Der Pflegeaufwand einer Platte hängt im Wesentlichen von der Oberflächenbeschaffenheit, der Bewitterung und der Nutzung ab. Unsere Empfehlung: Reinigen Sie Ihre Terrassenplatten mindestens einmal im Jahr (Frühjahr), mit Hilfe eines Schrubbers und warmem Seifenwasser oder mit unserem KB-Spezial. Anschließend gründlich mit klarem Wasser nachspü- len. Unsere Platten haben eine hochwertige Oberfläche mit einem hohen Frost-Tausalz-Wider- stand, daher kann Streu- und Tausalz eingesetzt werden. Grundsätzlich ist der Einsatz eines rotierenden Flächenreinigers für die Miscela möglich. Achten Sie bei Anwendung je- doch darauf, dass die Fugen nicht beschädigt werden. Verschmutzungen sind kein Rekla- mationsgrund. Grundsätzlich sind thermische Unkrautvernichter auf allen Oberflächen zu vermeiden!

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